KI scheitert am Prozess, nicht an der Technik
Live, am 11.11, 11:00 Uhr
Bei 72 Prozent der Unternehmen sind KI-Projekte an ihren Prozessen gescheitert. Kostenpunkt im Schnitt: 1,33 Millionen Euro. So die Studie von Camunda: „Die KI-Prozesslücke“.
Der Grund: Die meisten Prozesse in Unternehmen wurden für Menschen entworfen: Einer prüft, ein anderer gibt frei, dann geht der Vorgang an die nächste Abteilung. Setzen Unternehmen KI-Agenten in einem solchen klassischen Ablauf ein, wartet sie an denselben Übergabepunkten wie ein Sachbearbeiter, der Zeitgewinn ist dahin. Heißt: Wer mit KI etwas erreichen will, muss seine Prozesse neu entwerfen.
Im Webcast ordnet Lana-Sophie Stawowski (Camunda) die Studienergebnisse ein und zeigt,
- wie die versteckten Kosten nachträglich aufgesetzter KI entstehen: Tokens, die immer wieder neu anfallen, manuelle Nachprüfung und Compliance-Reviews,
- warum Compliance eine Frage des Prozesses ist und nicht des Werkzeugs. Gerade mit Blick auf die gesetzlich vorgeschriebene menschliche Aufsicht und
- wie Unternehmen Prozesse vom Ergebnis her neu entwerfen, ohne ihre bestehenden Systeme über den Haufen werfen zu müssen.
Mehr KI schließt diese Lücke nicht, ein besserer Prozess schon.
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Unsere Sprecher:
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Lana-Sophie Stawowski |
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Sven Hansel |
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